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28
May

The LBMA diskutiert Zukunft von Innenstädten und Smart-City-Technologien – Pilotprojekt für Kommunen gestartet

Im Rahmen des Verbandsevents „Zukunftstage Handel.Stadt“ am 11. und 12. Mai 2026 diskutierten im Zuge des Boardmeetings “Mobility” des Tech-Verbands The LBMA – Location Based Marketing Association führende Technologieanbieter, Smart-City-Experten, Handelsstrategen und Mobilitätsinnovatoren über die Zukunft urbaner Räume. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Städte digitale Technologien künftig nicht nur erproben, sondern nachhaltig, wirtschaftlich sinnvoll und menschenzentriert implementieren können.

Die zentrale These des Treffens:
Die Technologien für lebenswerte, datenbasierte und wirtschaftlich starke Innenstädte existieren bereits – die Herausforderung liegt heute darin, sie intelligent zu verbinden, verständlich zu machen und dauerhaft in die Stadtentwicklung zu integrieren.

Die Teilnehmer des The LBMA-Boards sehen dabei insbesondere die bisherigen Smart-City-Förderprojekte kritisch: Viele Einzelinitiativen seien zwar technologisch erfolgreich gewesen, hätten aber häufig keine nachhaltige Fortführung gefunden. Fehlende Ressourcen in Kommunen, isolierte Insellösungen und mangelnde Verzahnung zwischen Technologie, Handel, Mobilität und Kommunikation hätten vielerorts verhindert, dass aus Pilotprojekten langfristige Lösungen entstehen.

Das neue The LBMA-Pilotprojekt setzt genau an diesem Punkt an.

Reallabor für die Innenstadt von morgen

Gemeinsam mit Technologieunternehmen, Stadtentwicklern, Handelsberatern und Mobilitätsexperten plant die The LBMA den Aufbau eines praxisnahen Reallabors in einer deutschen Stadt. Ziel ist es, bestehende Technologien und neue Ansätze miteinander zu verbinden und gemeinsam mit Kommunen konkrete Herausforderungen im urbanen Raum zu lösen.

Im Fokus stehen unter anderem:

  • intelligente Besucher- und Frequenzanalysen,
  • digitale Services für Bürger und Gäste,
  • Wallet- und City-Pass-Lösungen,
  • urbane Datenplattformen,
  • KI-gestützte Kommunikation,
  • Robotik und autonome Systeme,
  • E-Mobilität und urbane Ladeinfrastruktur,
  • neue Formen von Innenstadt- und High-Street-Management,
  • sowie die nachhaltige Nutzung bestehender Smart-City-Infrastrukturen.

Besonderen Wert legt die The LBMA dabei auf einen menschenzentrierten Ansatz. Technologien sollen nicht als Selbstzweck eingesetzt werden, sondern konkrete Mehrwerte für Bürger, Besucher, Handel und Kommunen schaffen.

„Die Zukunft der Innenstadt entscheidet sich nicht allein durch Technologie, sondern durch Akzeptanz, Nutzen und echte Alltagstauglichkeit“, so die gemeinsame Einschätzung der Teilnehmer.

Städte gesucht: LBMA startet Aufruf zur Bewerbung

Die The LBMA ruft nun Städte und Kommunen dazu auf, sich als Pilotstandort für das Projekt zu bewerben. Gesucht werden insbesondere Kommunen, die:

  • neue digitale Wege aktiv gestalten möchten,
  • Herausforderungen in Innenstadt, Handel oder Mobilität lösen wollen,
  • offen für Kooperationen und Innovationen sind,
  • und gemeinsam mit erfahrenen Technologiepartnern nachhaltige Lösungen entwickeln möchten.

Das Pilotprojekt soll bereits in den kommenden Monaten starten. Erste sichtbare Maßnahmen und Anwendungen sollen innerhalb eines Jahres umgesetzt werden.

Die The LBMA bringt dafür ein breites Netzwerk aus Technologieanbietern, Handels- und Stadtentwicklungsexperten sowie internationalen Innovationspartnern zusammen. Ziel ist es, ein skalierbares Modell für moderne, lebenswerte und wirtschaftlich starke Innenstädte zu entwickeln.

Interessierte Städte, Technologie-Partner und Förderinstitutionen können sich ab sofort an die The LBMA wenden, um Teil des Projekts zu werden.

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